Gerötete Wangen können ein Symbol für Unschuld, Jugend und Schönheit sein. Im Falle der Couperose, einer Vor- beziehungsweise Frühform der Rosazea, kann diese EInordnung jedoch nicht gelten.

Ursachen und Auftreten

Bei der Couperose erweitern sich die Blutgefäße unter der Haut. Das Blut staut sich und schimmert durch die Haut. Anfänglich macht sich dies durch eine vorübergehende Rötung im Gesicht bemerkbar, die im weiteren Verlauf aber dauerhaft bestehen bleibt. Von der Couperose sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Sie tritt in der Regel ab dem 30. Lebensjahr auf und wird von den meisten Patientinnen und Patienten als unästhetisch empfunden.

Die Couperose ist damit den Besenreisern an den Beinen sehr ähnlich. Beide Phänomene sind häufig erblich bedingt. Häufige, starke Sonneneinstrahlung, Temperaturschwankungen, Alkohol, Nikotin und Koffein können die Neigung zu einer Couperose jedoch verstärken.

Wie lässt sich die Couperose behandeln?

Beim Auftreten der hier beschriebenen Symptome ist in jedem Fall eine ärztliche Untersuchung zu empfehlen. Rötungen der Haut können nämlich auch auf andere, weniger harmlose Erkrankungen hindeuten. Wird eine Couperose diagnostiziert, kann diese mit Lasertherapie effektiv behandelt werden. Durch die Bestrahlung werden die betroffenen Blutgefäße erwärmt. In der Folge verkleben sie und sterben ab. Diese Verödung der erweiterten Äderchen muss gegebenenfalls wiederholt werden, wenn die Couperose erneut auftritt und weitere Blutgefäße befällt. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten. Schmerzen und Nebenwirkungen sind in der Regel nicht zu befürchten.