Fadenlifting wird auch als Lifting ohne Skalpell bezeichnet und trotzdem ist es eine effektive Methode, dem Gesicht zu einem jüngeren Aussehen zu verhelfen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, welche der typischen Falten im Gesicht beseitigt werden sollen. Sowohl die Falten um die Augen, wie um Nase, Oberlippe oder auch die sogenannten Hängebäckchen können durch Fadenlifting behoben werden. Gerade dabei wird es sehr gerne in Anspruch genommen, denn es hinterlässt keine Narben durch Hautschnitte. Außer im Gesicht kann das Fadenlifting auch Falten im Dekolletébereich, am Hals oder an den Oberarmen beseitigen.

Wie man durch Fadenlifting wieder jünger aussieht

Die Haut des Menschen leidet mit zunehmendem Alter unter einem Mangel an Hyaluronsäure und Kollagen und sieht deshalb nicht mehr so frisch und jugendlich aus. Nicht nur die elastischen Fasern der Haut, sondern auch die Fettpolster darunter bilden sich zurück. Das hinterlässt häufig ein müdes Aussehen, nicht nur im Bereich der Augen, sondern auch an den Wangen.

Eine schonende Methode zur Abhilfe ist das Fadenlifting, das in unterschiedlichen Techniken zum Einsatz kommt. Eine davon ist das klassische Aptoslift, hierbei wird mit nicht resorbierbaren Fäden aus Kunststoff gearbeitet. Beim sogenannten Happy Lift werden resorbierbare Fäden verwendet, die mit kleinen Widerhäkchen ausgestattet sind.

Unabhängig von der Wahl des Fadens wird mit unterschiedlichen Techniken gearbeitet. Welche davon zum Einsatz kommen, entscheidet der behandelnde Arzt anhand des Ausgangsbefundes bzw. des Behandlungsbereiches. Die entsprechenden Techniken nennen sich floating threat, anchorage oder double needle, was jeweils gewählt wird, hängt vom Ausmaß der Falten oder Hauterschlaffung ab.

Vor dem Eingriff wird der Arzt die jeweilige Behandlungsregion mit Linien kennzeichnen. Nach der Behandlung werden lediglich die Einstichstellen mit minimalen Pflasterstreifen bedeckt und durch einen Spezialverband geschützt. In der direkten Nachbehandlung ist Kühlung und Kompression wichtig, um Schwellungen und Blutergüsse zu vermeiden, bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Wenige Tage später werden die Pflasterstreifen entfernt.