Im Laufe der Lebensjahre verliert die Haut nach und nach ihre Festigkeit und Straffheit. Sie erschlafft und Falten werden als typische Erscheinungen des Älterwerdens sichtbar. Mit guter Veranlagung, einer gesunden Ernährung, ausreichender Flüssigkeitsaufnahme, viel Schlaf, regelmäßiger Bewegung und etwa der Vermeidung ausgedehnter Sonnenbäder kann man diesem Prozess bis zu einem gewissen Grad entgehen. Je nach Intensität und Ort der Faltenbildung kommen darüber hinaus unterschiedliche Behandlungsmethoden in Betracht.

Mimik- und Knitterfältchen

Als erste Anzeichen für die Alterung der Haut zeigen sich häufig so genannte Knitterfältchen. Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um Hautpartien, die regelrecht „zerknittert“ aussehen. Diese Fältchen bilden sich häufig im Wangenbereich aber auch in anderen Gesichtspartien. Von Mimikfältchen spricht man, wenn sich Spuren der jahre- und jahrzehntelangen Gefühlsausdrücke zunehmend deutlich abzeichnen. Das können Lach- und Sorgenfalten, Denker- und Zornesfalten sein. Alle Gesichtspartien sind davon betroffen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die möglichen Behandlungsmethoden von Falten und Fältchen sind vielfältig. Grundsätzlich liegt das Ziel nicht lediglich darin, einzelne Falten zu verringern oder zu beseitigen. Stattdessen soll das gesamte Erscheinungsbild des Gesichts beachtet und durch den Ausgleich von Erscheinungen der Hautalterung verbessert werden.

Faltenunterspritzung

Zunächst können Falten unterspritzt werden. Hierzu eignen sich mehrere Präparate, so genannte Füllstoffe oder Filler. Sie werden unter die Haut gespritzt und straffen das Gewebe. Durch dieses Auffüllen werden Falten sichtbar geglättet. Empfehlenswert sind Filler aus biologisch abbaubaren, teils körpereigenen Stoffen. Zu ihnen zählen Hyaluronsäure, Eigenfett und Kollagen. Zwar bauen sie sich im normalen Stoffwechselprozess nach einiger Zeit wieder ab, sodass die Behandlung in Abständen von vier bis acht Monaten wiederholt werden muss, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen. Dafür ist die Gefahr von Nebenwirkungen und Spätfolgen deutlich geringer als bei permanenten Füllstoffen. Diese künstlichen Materialien können vom Körper nicht abgebaut werden, was für eine dauerhafte Wirkung sorgt. Es können aber auch nach Jahren noch schädliche Gewebeveränderungen durch die permanenten Filler auftreten.

Botulinumtoxin

Eine weitere Behandlungsmethode für Falten dürfte vielen aus den Medien bekannt sein: Der Wirkstoff Botulinumtoxin. Er kommt in erster Linie bei Mimikfältchen zum Einsatz. Mittels einer sehr feinen Nadel wird das Botulinumtoxin unter die Haut gebracht und direkt in den Muskel gespritzt. Das Präparat hemmt die Muskelaktivität und sorgt so für eine Reduzierung der Falten und eine Hautstraffung. Nach vier bis sechs Monaten hat der Körper den Wirkstoff abgebaut; dann muss die Behandlung erneuert werden. Nebenwirkungen treten bei dieser Behandlung eher selten auf.

Laserbehandlung

Schließlich kann auch eine Laserbehandlung den Falten zu Leibe rücken. Diese ist relativ schonend und mit kurzen Sitzungen durchzuführen. Durch die Bestrahlung mit dem Laser wird die Haut zur Neubildung von Kollagen und Elastin angeregt. Schnell werden Falten so geglättet.

Je nach Art, Ort und Intensität der Falten können verschiedene Behandlungsmethoden kombiniert werden, um schonend ein möglichst ästhetisches und nachhaltiges Ergebnis zu erzielen. Eine individuelle Beratung bieten wir Ihnen in unserem Institut für Ästhetische Medizin gerne an. Vereinbaren Sie doch gleich einen Termin.