Fibrome sind gutartige Geschwulste aus Bindegewebe. Sie entstehen durch eine übermäßige Bildung neuen Gewebes und können in allen Bereichen des Körpers auftreten – sowohl auf der Haut als auch an den Schleimhäuten. Wenn sie an gut sichtbaren Stellen entstehen, werden sie von den Patientinnen und Patienten häufig als unansehnlich und störend empfunden.

„Fibrom“ ist streng genommen ein Überbegriff für mehrere Erscheinungsformen dieser gutartigen Tumore. Unterschieden werden im Allgemeinen harte und weiche Fibrome sowie so genannte Reizfibrome im Bereich der Schleimhäute. Weiche Fibrome sind meist Hautfarben und stehen “gestielt”, also wie ein Tropfen oder Säckchen ausgestülpt, von der Haut ab, während harte Fibrome dunkler oder auch gräulich gefärbt auftreten und nur leicht von der Hautoberfläche abgehoben sind.

Ursachen und Untersuchung

Fibrome können aus unterschiedlichen Gründen entstehen. Verletzungen mit Narbenbildung, Entzündungen und Reizungen können ebenso ursächlich sein wie erbliche Erkrankungen. Ungewöhnliche Veränderungen der Haut sollten daher immer untersucht werden, um eine ernsthafte (Grund-) Erkrankung auszuschließen und ungefährliche Veränderungen (wie etwa die meisten Fibrome) von gefährlichen (wie etwa bösartige Sarkome) zu unterscheiden. Eine eindeutige Bestimmung ist häufig erst nach der Entfernung des Geschwulstes möglich.

Entfernung von Fibromen

Fibrome werden in erster Linie operativ entfernt, also bei örtlicher Betäubung herausgeschnitten. Diesen Vorgang nennt man Exzision. Je nach Größe und Art des Fibroms kann eine Narbe zurückbleiben. Dies ist in erster Linie bei harten Fibromen möglich, während weiche Fibrome meist rückstandslos verheilen.

Neben der Exzision können auch andere Behandlungsformen, wie beispielsweise die Lasertherapie oder die Vereisung oder Ausschabung der Wucherungen in Betracht kommen.